Zum Zeitpunkt des Eisprungs werden die aufbereiteten, 'gewaschene' Spermien mit
Hilfe einer Spritze und eines dünnen Katheters (Plastikschlauch, ca. 1-2 mm
stark) direkt in die Gebärmutterhöhle übertragen. Die Insemination wird
bevorzugt bei nur geringer Einschränkung der männlichen
Zeugungsfähigkeit eingesetzt. Die Eileiter der Patientin müssen durchgängig
sein.
Spermienaufbereitung
Dichtegradienten-Zentrifugation
Das vom Mann produzierte Ejakulat eignet sich nicht für die verschiedenen Verfahren der Fortpflanzungsmedizin. Die Samenprobe muss daher besonders aufbereitet werden. Hierbei werden nicht nur befruchtungsfähige Spermien isoliert, sondern auch unerwünschte Stoffe und Bakterien entfernt, die den Befruchtungsvorgang stören könnten.