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Die Befruchtung der Eizellen (Fertilisation) geschieht heute in besonderen Kulturschälchen. Bei der IVF werden ca. 4-6 Stunden nach der Follikelpunktion die Eizellen und die aufbereiteten Spermien zusammengebracht und gemeinsam im Brutschrank für 18 Stunden inkubiert (bebrütet). Am Tag nach der Follikelpunktion werden die Eizellen von den Spermien getrennt und auf das Vohandensein von Befruchtungsanzeichen untersucht. Eine befruchtete Eizelle ist zu diesem Zeitpunkt an zwei Vorkernen erkennbar. Dieses Stadium wird deshalb auch als Vorkernstadium (Pronucleusstadium, PN-Stadium) bezeichnet. Hierbei handelt es sich nach dem Embryonenschutzgesetz noch nicht um einen Embryo. Deshalb muss jetzt entschieden werden, was mit den PN-Stadien zu geschehen hat. Es dürfen maximal drei Vorkernstadien weiter zu Embryonen kultiviert werden. Alle übrigen müssen entweder verworfen oder kryokonserviert werden. Die nach bestimmten Qualitätskriterien ausgesuchten und für den Embryotransfer bestimmten Vorkernstadien, werden bis zu 5 Tagen nach der Follikelpunktion weiter kultiviert. |