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ET - Übertragung der Embryonen

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Ist mindestens ein vitaler Embryo herangereift, wird dieser in einem dünnen biegsamen Katheter mit einer winzigen Menge Kulturmedium aufgezogen und in die Gebärmutterhöhle übertragen. Diese Übertragung (Embryotransfer, auch kurz: ET) ist im allgemeinen schmerzlos. In einigen Fällen kann es notwendig sein, die Gebärmutter durch Fassen mit einem Instrument zu strecken, um auf diese Weise den Transferkatheter besser einführen zu können.

Der ET wird in der Regel am Tag zwei oder drei nach der Follikelpunktion durchgeführt. Die Embryonen befinden sich dann idealerweise am zweiten Tag im Vierzell-Stadium bzw. am dritten Tag im Achtzell-Stadium. Abweichungen von diesem Enwicklungsverlauf sind nicht ungewöhnlich. Embryonen können sich auch langsamer oder schneller teilen. Die Schwangerschaftschancen sind am höchsten beim zeitgerechten idealen Verlauf der Embryoteilung.

In einigen Fällen wird ein ET am fünften Tag durchgeführt. Man spricht in solchen Fällen vom Blastozystentansfer oder Blastozysten-ET, weil sich die Embryonen dann im Blastozysten-Stadium befinden (siehe Bildanimation). Das Blastozysten-Stadium  wird nicht von allen Embryonen erreicht. Einige Embryonen bleiben in ihrer Entwicklung stehen und degenerieren. Die Blastozyste ist das am weitesten entwickelte Embryonalstadium, das noch transferiert werden kann. Ob ein Blastozysten-ET bei Ihnen sinnvoll ist, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

Bitte beachten Sie alle Anweisungen des Arztes auch hinsichtlich der weiteren Anwendung von Medikamenten. Die Zeit nach dem ET wird auch "die Lutealphase" genannt. Meistens ist eine hormonelle Unterstützung der Lutelphase erforderlich. Hierzu bekommen Sie Tabletten, Zäpfchen oder Spritzen. Diese dienen dazu die Gebärmutter auf die Schwangerschft vorzubereiten und unterstützen die Einnistung des Embryos.




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