Künstliche Eizellaktivierung nach ICSI

Damit eine Eizelle erfolgreich befruchtet wird, muss sie aktiviert werden. Dies geschieht im Normallfall durch das Eindringen des Spermiums in die Eizelle. In etwa 1-3 % aller ICSI-Zyklen mit drei oder mehr reifen Eizellen wird keine Eizelle befruchtet. Bei weiteren 1-2% der ICSI-Behandlungen liegt die Befruchtungsrate unter 20%. Diese enttäuschenden Ergebnisse nach ICSI basieren auf Eizellen und/oder Spermieneigenschaften, die die reguläre Aktivierung von Eizellen verhindern.

Da die meisten Prozesse der Eizellaktivierung, sowohl bei der spontanen Befruchtung, als auch nach ICSI nur teilweise bekannt sind, ist eine exakte Beschreibung der Ursache(n) in den meisten Fällen nicht möglich.

Es ist bekannt, dass nach Eindringen des Spermiums in die Eizelle, ein "löslicher" Faktor (das Oscillogen) aus dem Spermium in die Eizelle freigesetzt wird. Dieser lösliche Faktor bewirkt eine Serie von charakteristischen Calcium-Veränderungen , die die Aktivierung der Eizelle bewirken.

Fehlende Aktivierungsfaktoren beim Spermium oder die Unfähigkeit der Eizelle auf das Eindringen des Spermiums entsprechend zu reagieren, führen zum Ausbleiben der Befruchtung.  
 
Bei der Oozytenaktivierung werden Eizellen im Labor nach der ICSI-Behandlung mit einem sogenannten Calcium Ionophor behandelt, um die Befruchtung künstlich zu ermöglichen bzw. zu verbessern.  

Diese Methode ist ausschließlich angezeigt bei Patienten mit ausbleibender Befruchtung bzw. sehr geringen Befruchtungsraten nach ICSI.

Die künstliche Eizellaktivirung ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) und wird von den Krankenkassen nicht übernommen.

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