Assisted Hatching –
Hilfe beim Schlüpfen des Embryos

Das Schlüpfen des Embryos ist für die Einnistung unbedingte Voraussetzung und ein natürlicher Vorgang. Unterbleibt es, weil die die zona pellucida nicht aufreißt, bleibt der Embryo in der Hülle gefangen und kann sich nicht einnisten. Eine Schwangerschaft kann nicht entstehen. 

Mit dem 'Assisted Hatching' (= Schlüpfhilfe) wird versucht, dem Embryo das Verlassen der zona pellucida zu erleichtern. Dazu wird die zona pellucida perforiert (durchlöchert) oder ausgedünnt. 

Assisted Hatching kann mit Hilfe verschiedener Techniken erfolgen:

Mit einem Laser. Hierbei wird ein Infrarotlaser über das Mikroskop auf den Rand der Eizellhülle gerichtet und diese dann durch einen kurzen Lichtimpuls perforiert. Diese Technik bietet durch die exakte Einstellung große Sicherheit und durch die berührungslose Handhabung absolute Kontaminationsfreiheit.

Mit einer Glasnadel. Bei dieser mechnischen 'partiellen Zonadissektion' wird die Hülle mit einer mikroskopisch feinen Glasnadel teilweise aufgeschnitten. Diese Methode ist sehr aufwendig und erfordert großes Geschick im Umgang mit den mikroskopischen Instrumenten.
Mit Hilfe von Säure.  Bei dieser chemischen Methode wird eine sehr geringe Menge von Säure über die zona pellucida gebracht, was eine Ausdünnung derselben bewirkt. Es ist ein technisch sehr aufwendiges Verfahren, bei dem die Dosierung von Säure sehr kritisch ist. 
  
In unserem Zentrum novum wird Assisted Hatching seit über zwanzig Jahren erfolgreich durchgeführt. Nachdem wir zunächst die mechanische Methode angewandt haben, führen wir seit mehreren Jahren das lasergestützte Assisted Hatching durch.
 
Assisted Hatching wird kurz vor dem Embryotransfer durchgeführt.

 

Das Verfahren ist dann angezeigt, wenn die Eizellhülle kurz vor dem Embryo-Transfer auffällig verdickt ist. Diese Indikation ist nur selten gegeben. Sollte nach Ansicht des Embryologie-Labors das Verfahren bei Ihrem Embryo erforderlich sein, werden Sie gesondert darüber aufgeklärt. Die Kosten werden nicht von der Krankenversicherung getragen.

 

Häufiger findet das laser-assisted Hatching als Bestandteil des Einfrier-Verfahrens von Blastozysten mittels der Vitrifikation und späterem Auftau (beispielsweise im Notfall, wenn ein Embryo-Transfer nicht im gleichen Behandlungszyklus erfolgen kann). In diesem Zusammenhang sind die Kosten des assisted hatching bereits als Bestandteil des Einfrierverfahrens eingerechnet und werden Ihnen nicht gesondert in Rechnung gestellt.

Ablauf

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