Sperma-Analyse durch Spermiogramm

Um herauszufinden, ob die Ursache der Unfruchtbarkeit beim Mann liegt, wird das männliche Ejakulat mittels Spermiogramm getestet.
    

Wenn ein Paar den Wunsch nach einem gemeinsamen Kind hat und nach einigen Monaten feststellen muss, dass es mit dem Schwangerwerden doch nicht so schnell klappt, wie man sich das vorgestellt hat, beginnt die Ursachenforschung. Entgegen weitläufiger Annahmen liegen die Gründe jedoch nicht hauptsächlich bei der Frau. In der Hälfte der Fälle finden sich die Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch beim Mann. Um herauszufinden, was genau der Auslöser ist, wird der Weg des männlichen Partners also früher oder später zum Urologen führen. Dieser analysiert das männliche Ejakulat dann mithilfe eines Spermiogrammes um herauszufinden, ob es fruchtbar ist.
 

Der Ablauf
 

Um ein möglichst aussagekräftiges Ergebnis zu erlangen, wird das Sperma nach drei bis fünf Tagen Enthaltsamkeit gewonnen. In diesem Zeitraum sollte der Mann weder masturbieren noch Sex haben. In der Regel steht zur Gewinnung des Ejakulates ein separater Raum bereit in dem der Mann durch Masturbation eine ausreichende Menge Sperma produziert. Dafür liegen meistens verschiedene anregende Zeitschriften oder Videos im Raum. Nach etwa 10 bis 15 Minuten hat sich das Sperma verflüssigt und die Laboranalyse kann beginnen. Bei der Untersuchung wird das Ejakulat hauptsächlich hinsichtlich folgender Aspekte geprüft: Konzentration, Beweglichkeit und Form der Samenzellen, sowie Antikörper im Ejakulat.
 

Die zu untersuchenden Eigenschaften
 

Konzentration
Um die Konzentration der Samenzellen festzustellen, werden diese unter einem Phasenkontrasmikroskop ausgezählt. Eine Menge von über 20 Millionen Samenzellen pro Milliliter Ejakulat ist normal.

 

Beweglichkeit
Um die Beweglichkeit der Spermien zu beurteilen, hat die Weltgesundheitsorganisation vier verschiedene Kategorien aufgestellt. Eine sogenannte schnelle Beweglichkeit liegt demnach vor, wenn sich das Spermium in einer Temperatur von 37 °C mindestens 25 Mikrometer pro Sekunde bewegt. Bewegt sich die Samenzelle weniger als 5 Mikrometer pro Sekunde, spricht man von einer trägen (progressiven) Beweglichkeit. Die dritte Kategorie sind die sogenannten Kreisschwimmer, die sich zwar bewegen, aber nur an einem Ort bleiben. Samenzellen, die keine Bewegungen zeigen, werden in die vierte Gruppe eingeordnet. Lassen sich mindestens 25 Prozent der Spermien in der ersten Gruppe oder 50 Prozent in der ersten und zweiten Gruppe einordnen, ist die Beweglichkeit normal.

 

Form
Männliche Samenzellen können bezüglich ihrer Form nach verschiedenen Kriterien beurteilt werden. Dabei werden eventuelle Störungen an Kopf, Mittelteil und Schwanz unter dem Mikroskop gesucht. Zwar gibt es für die Form der Spermien und den entsprechenden Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit keine Grenzwerte, man geht jedoch davon aus, dass bei einer IVF (In-Vitro-Fertilisation) die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung dann stark abfällt, wenn nicht mindestens 15 Prozent der Spermien normal geformt sind. Andere Quellen, wie das entsprechende Laborhandbuch der WHO aus dem Jahr 1992 sprachen noch von mindestens 30 Prozent.

 

Antikörper
Einige Männer haben in ihrem Sperma Antikörper, die die eigenen Samenzellen hemmen. Wenn eine derartige Diagnose gestellt wird, spricht man von immunologischer Infertilität. Durch einen Labortest kann das Sperma auf Antikörper überprüft werden. Wenn weniger als die Hälfte der lebenden Zellen durch Antikörper ausgebremst wird, ist die Fruchtbarkeit nicht eingeschränkt.

 

Weitere Tests
Neben der erläuterten Aspekten kann das Ejakulat zudem auf den Anteil von Fruktose und Zink, den Anteil lebender Spermien, die Zahl der Leukozyten, die Vitalität der Spermien und die Viskosität untersucht werden.

Ablauf

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